Das erste interaktive Lehrbuch für Privatdetektive und Ermittler
Unser Dozent Herr Schrauwers in Schreiblaune

Die Sicherheitsakademie Berlin war lange vergeblich auf der Suche nach einem begleitenden Lehrbuch für unsere angehenden Fachkräfte Detektiv (IHK). Ab sofort hat die Suche eine Ende. Unser langjähriger Fachdozent Herr Schrauwers hat nunmehr ein Fachbuch veröffentlicht.
Er schreibt selbst: "
Ich gründete vor etwas mehr als zehn Jahren selbst eine Detektei, die ich bis heute betreibe. Ich war jahrelang Mitglied im Bund internationaler Detektive und bin seit 2009 zudem als Dozent für einen Bildungsträger tätig, in dem sich Berufseinsteiger zur „Fachkraft Detektiv (IHK zertifiziert)" ausbilden lassen können. Mein Manuskript war ursprünglich eine „Loseblattsammlung", die ich als Lehrmaterial für meine Dozententätigkeit zusammengestellt bzw. geschrieben habe.
Die Buchversion ist dennoch kein klassisches Lehrbuch geworden. Es wird zwar sehr ausführlich, fundiert und auch anwaltlich geprüft auf die rechtlichen Grundlagen für Detektivarbeit eingegangen, es wird erklärt welche technischen Hilfsmittel Detektiven zur Verfügung stehen und auch wie eine Observation fachgerecht durchzuführen ist oder wie man von Behörden und anderen Quellen Informationen im Rahmen einer Ermittlung erlangen kann. Gleichzeitig ist mein Buch aber humorvoll und leicht geschrieben, gespickt mit Erfahrungen und Anekdoten aus meiner Detektivtätigkeit und somit nicht nur für Laien verständlich, sondern auch ein netter Zeitvertreib – Kurzum: Bildung die Spaß macht.
Entstanden ist diese Buchversion vor einem ernsten Hintergrund: Der Einstieg ins Detektivgeschäft unterliegt in Deutschland keinerlei Reglementierung. Jeder Volljährige, nicht einschlägig vorbestrafte Bürger kann zum Gewerbeamt gehen und ein Detektivgewerbe eröffnen. Eine ordentliche, verpflichtende Berufsausbildung gibt es nicht, lediglich einige private Bildungsträger bieten Detektivausbildungen an, die in der Regel mehrere tausend Euro kosten. Viele die dieses Geld nicht haben, machen sich daher ohne ausreichende Vorbildung einfach selbständig und erbringen, auf Grund der mangelnden Kenntnisse, immer wieder medienwirksame Fehlleistungen, die die Branche in den vergangenen Jahren sehr in Verruf gebracht haben.
Die Schnüfflerfibel soll in erster Linie dazu beitragen, dass der Berufsanfänger in der Lage ist, wenigstens die alltäglichen Fälle zu lösen, ohne sich dabei strafbar zu machen und so womöglich den nächsten großen Skandal zu verursachen.
Die Zielgrupe der Schnüfflerfibel ist nicht beschränkt auf „Schnüffler", wie ich werdende Privatdetektive gerne bezeichne. Das Buch ist meiner Ansicht nach für jeden Krimifan interessant und auch viele Journalisten können aus diesem Buch noch etwas lernen, Stichwort: „investigativer Journalismus". Darüber hinaus richtet sich das Buch an alle, die einfach zum Spaß mal in die Rolle eines Detektivs schlüpfen wollen, denn es ist teilweise interaktiv. Ich habe einige fiktive Zielpersonen erschaffen, die der Leser im Rahmen von Recherchen, wie sie in der Schnüfflerfibel erklärt werden, tatsächlich selbst suchen und finden kann (siehe auch: www.schnuefflerfibel.de)."
Tags: Nachrichten aus der Welt der Sicherheit und von der Sicherheitsakademie Berlin



